Physiotherapie, Tierheilpraxis und TCM-Akupunktur lassen sich wunderbar miteinander kombinieren, da sie unterschiedliche therapeutische Ebenen ansprechen und sich trotzdem in ihrer Wirkung ergänzen.
Das gemeinsame Ziel besteht darin, Funktionsstörungen zu beheben und die körpereigene Regulation zu unterstützen.
Während die Physiotherapie dabei ihren Schwerpunkt auf den Bewegungsapparat legt, verfolgt die Tierheilpraxis einen ganzheitlichen Ansatz, der den gesamten Organismus berücksichtigt. Die Akupunktur wiederum wirkt regulierend auf funktionelle und energetische Prozesse im Körper.
Physiotherapie
Pferdephysiotherapie dient der Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung der Bewegungsfähigkeit von Pferden. Sie behandelt zum Beispiel Muskelverspannungen, Rittigkeitsprobleme und unterstützt die Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen. Mit gezielten manuellen Techniken, Mobilisationen und Trainingsübungen werden Schmerzen reduziert, Bewegungseinschränkungen behoben und muskuläre Dysbalancen ausgeglichen.
Naturheilkunde
Ziel der Tierheilpraxis ist es, die Selbstheilungskräfte des Pferdes zu aktivieren, Funktionsstörungen zu beheben und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. In der Tierheilpraxis betrachtet man dabei nicht nur einzelne Beschwerden, sondern den gesamten Organismus, einschließlich Stoffwechsel, Organe und Immunsystem.
TCM-Akupunktur
TCM-Akupunktur ist eine spezielle Form der Akupunktur, die nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) arbeitet. Dabei werden feine Nadeln an bestimmten Punkten am Körper des Pferdes gesetzt, um den Energiefluss (Qi) zu harmonisieren. Nach der TCM hängt Gesundheit davon ab, dass dieses Qi ungehindert durch Leitbahnen, die Meridiane, fließt. Blockaden oder Ungleichgewichte im Energiefluss können zu Schmerzen, Verspannungen oder Funktionsstörungen von Muskeln, Gelenken und Organen führen.



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